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Dieser Newsletter Tools Vergleich hilft dir, in wenigen Minuten eine Vorauswahl zu treffen. Wir stellen neun Anbieter gegenüber, die im deutschsprachigen Raum häufig genutzt werden, mit geprüften Einstiegspreisen, Versandgrenzen und einer ehrlichen Einschätzung, für wen sich welches Tool eignet und für wen nicht. Alle Angaben im Newsletter Tools Vergleich stammen von den offiziellen Preisseiten, Stand 19.10.2026.
Die Kurzantwort, je nachdem, was du vorhast:
- Du willst kostenlos anfangen: Brevo, MailerLite oder CleverReach Lite. Rechne aber mit engen Versandgrenzen.
- Dir ist ein Anbieter aus Deutschland wichtig: CleverReach, rapidmail oder Quentn.
- Du willst mit Tags und automatisierten Kampagnen verkaufen: Klick-Tipp, Quentn oder ActiveCampaign.
- Du brauchst Webinare und Online-Kurse in einem Tool: GetResponse.
- Du betreibst einen Online-Shop: Klaviyo, Brevo oder rapidmail mit Shop-Anbindung.

So ist dieser Newsletter Tools Vergleich entstanden
Wir haben die Tools nicht in einem eigenen Praxistest mit echten Kampagnen verglichen. Deshalb findest du hier auch keine Punktwerte oder Testsieger. Grundlage sind die öffentlichen Preisseiten, Hilfeseiten und das Impressum der Anbieter. Diese Quellen haben wir am 19.10.2026 aufgerufen und ausgewertet.
In den Newsletter Tools Vergleich sind die Fragen eingeflossen, die du vor einer Buchung klären musst:
- Was kostet der kleinste bezahlte Tarif, und für wie viele Kontakte gilt dieser Preis?
- Wird nach Kontakten oder nach verschickten E-Mails abgerechnet?
- Gibt es einen Gratis-Tarif oder eine Testphase?
- Wie stark ist die Automatisierung im Einstiegstarif begrenzt?
- Wo sitzt der Anbieter, und wer ist dein Vertragspartner?
Preise ändern sich regelmäßig, und manche Anbieter zeigen Aktionspreise oder rechnen in US-Dollar. Prüfe den aktuellen Stand deshalb vor der Buchung noch einmal direkt beim Anbieter. Den Newsletter Tools Vergleich aktualisieren wir, wenn sich Tarife wesentlich ändern.
Newsletter Tools Vergleich: alle 9 Anbieter in der Übersicht
Die Tabelle zeigt für jeden Anbieter im Newsletter Tools Vergleich den Einstieg in den kleinsten bezahlten Tarif. Wichtig ist die Spalte „Preis gilt für“: Ein günstiger Einstiegspreis hilft dir wenig, wenn er nur für 500 Kontakte gilt und deine Liste größer ist.
| Tool | Sitz | Einstieg ab | Preis gilt für | Versand | Gratis oder Test |
|---|---|---|---|---|---|
| Klick-Tipp | Großbritannien (Daten in der EU) | 30 € netto | bis 2.500 Empfänger | unbegrenzt | kein Gratis-Tarif |
| Quentn | Deutschland | 39 € netto | bis 1.000 Kontakte | nach Tarif | 14 Tage Test |
| ActiveCampaign | USA | 15 $ (jährlich) | bis 1.000 Kontakte | 10-fache Kontaktgrenze | 14 Tage Test |
| GetResponse | Polen | 16 € netto | bis 1.000 Kontakte | unbegrenzt | 14 Tage Test |
| Brevo | Frankreich | 7 € | 5.000 E-Mails im Monat | nach E-Mail-Volumen | Gratis: 300 E-Mails pro Tag |
| CleverReach | Deutschland | 15 € netto | kleinste Empfängerstufe | unbegrenzt | Gratis: 250 Empfänger |
| MailerLite | Irland (für EU-Kunden) | 12 $ (monatlich) | kleinste Abonnentenstufe | 10-fache Abonnentenstufe | Gratis: 250 Abonnenten |
| rapidmail | Deutschland | 25 € netto | bis 500 Kontakte | unbegrenzt | erstes Mailing gratis |
| Mailchimp | USA | 11,66 € (Aktionspreis) | kleinste Kontaktstufe | 10-fache Kontaktzahl | Gratis: 250 Kontakte |
Stand 19.10.2026, laut offiziellen Preisseiten. „netto“ steht dort, wo der Anbieter es ausdrücklich angibt. Die Leistungen der Tarife sind nicht direkt vergleichbar.
Die 9 Newsletter-Tools im Detail
1Klick-Tipp: Tags und automatisierte Verkaufskampagnen
Klick-Tipp ist auf Selbstständige, Coaches und kleine Unternehmen ausgerichtet, die per E-Mail verkaufen. Statt mit vielen getrennten Listen arbeitest du mit einer Kontaktdatenbank und Tags. Ein Tag ist eine Markierung, etwa „hat Freebie geladen“ oder „hat Kurs gekauft“. Kampagnen starten automatisch, sobald ein Kontakt einen bestimmten Tag erhält.
Der Standard-Tarif kostet 30 € netto im Monat und gilt für bis zu 2.500 Empfänger. Der Versand ist in allen Tarifen unbegrenzt. Premium (50 €) bringt A/B-Tests für Newsletter, die REST-API und die Anbindung an Zapier und Make, Deluxe (70 €) unter anderem dynamische Inhalte. Alle Details stehen in unserem Artikel zu den Klick-Tipp Preisen.
Passt, wenn du Freebies, Webinare oder Kurse über automatisierte E-Mail-Strecken verkaufst und deine Kontakte nach Verhalten sortieren willst. Passt nicht, wenn du nur gelegentlich einen Newsletter verschickst oder kostenlos starten möchtest. Es gibt keinen Gratis-Tarif, und bis Deluxe ist nur ein Nutzer enthalten.
2Quentn: Kampagnen-Builder aus Deutschland
Quentn arbeitet ähnlich wie Klick-Tipp mit Tags und visuell aufgebauten Kampagnen. Der Anbieter sitzt in Potsdam. Der Tarif Lite kostet 39 € netto im Monat für bis zu 1.000 Kontakte, Basic 79 € für 5.000 Kontakte. Tags, Segmentierung und Automatisierung sind in allen Tarifen enthalten, die API ab Basic. Du kannst Quentn 14 Tage ohne Kreditkarte testen.
Passt, wenn du einen deutschen Vertragspartner und einen visuellen Kampagnen-Builder willst. Passt nicht, wenn deine Liste schnell wächst und das Budget knapp ist. Pro 1.000 Kontakte ist Quentn im Einstieg eines der teureren Tools.
3ActiveCampaign: viel Automatisierung, optional mit CRM
ActiveCampaign gehört zu den bekanntesten Tools für Marketing-Automation. Der Starter-Tarif kostet ab 15 $ im Monat bei jährlicher Zahlung und gilt für 1.000 Kontakte. Er ist allerdings stark begrenzt: höchstens fünf Aktionen pro Automation, keine Landingpages und maximal fünf Listen. Die eigentlichen Stärken zeigen sich erst ab Plus (49 $) oder Pro (79 $).
Passt, wenn du komplexe Abläufe mit Bedingungen, Lead-Scoring und Vertriebsprozessen planst. Passt nicht, wenn du einen deutschsprachigen Anbieter mit Euro-Preisen suchst oder nur einfache Newsletter brauchst.
4GetResponse: Newsletter plus Webinare und Kurse
GetResponse kombiniert E-Mail-Marketing mit Landingpages, Webinaren und einem Kurs-Editor. Starter kostet 16 € netto im Monat für 1.000 Kontakte, der Versand ist unbegrenzt. Im Starter-Tarif ist aber nur ein Automations-Workflow enthalten. Webinare und Kurse gibt es erst im Tarif Creator (62 €). Bei jährlicher Zahlung sparst du 18 %, eine Testphase dauert 14 Tage.
Passt, wenn du Webinare, Kurse und E-Mails nicht auf drei Tools verteilen willst. Passt nicht, wenn du nur Newsletter brauchst. Dann zahlst du für Funktionen, die du nicht nutzt.
5Brevo: günstig, abgerechnet nach E-Mail-Volumen
Brevo, früher Sendinblue, rechnet hauptsächlich nach der Zahl der verschickten E-Mails ab. Der Gratis-Tarif erlaubt 300 E-Mails pro Tag. Starter kostet 7 € im Monat für 5.000 E-Mails, Standard 15 €. Neben Newslettern bietet Brevo SMS, Transaktionsmails und ein einfaches CRM.
Passt, wenn du eine große Liste hast, aber selten verschickst. Passt nicht, wenn du oft an viele Kontakte schreibst. Das tägliche Limit im Gratis-Tarif reicht schon ab gut 300 Kontakten nicht mehr, um einen Newsletter an einem Tag an alle zu verschicken.
6CleverReach: der deutsche Newsletter-Klassiker
CleverReach ist seit vielen Jahren auf klassische Newsletter spezialisiert. Lite ist kostenlos für 250 Empfänger und bis zu 1.000 E-Mails im Monat. Basic kostet 15 € netto im Monat, Pro 18 €, jeweils mit unbegrenztem Versand. Der Unterschied: Basic erlaubt eine Automationskette, Pro beliebig viele und dazu A/B-Tests. Neukunden mit bis zu 5.000 Empfängern bekommen laut Preisseite den ersten Monat Pro kostenlos.
Passt, wenn du regelmäßige Newsletter mit deutschem Anbieter und einfacher Bedienung willst. Passt nicht, wenn du verschachtelte Verkaufs-Funnels mit vielen Bedingungen aufbauen willst. Die Empfängerstaffeln sind auf der Preisseite nicht eindeutig dargestellt. Lass dir den Preis für deine Listengröße vorab bestätigen.
7MailerLite: einfach, mit großzügigen Automationen
MailerLite ist bekannt für eine aufgeräumte Oberfläche. Der Gratis-Tarif umfasst 250 Abonnenten, 2.500 E-Mails im Monat und drei aktive Automationen mit je fünf Schritten. Comfort startet bei 12 $ im Monat, Power bei 25 $. Bei Comfort darfst du das Zehnfache deiner Abonnentenstufe verschicken, Power hat keine feste Versandgrenze. Bei jährlicher Zahlung gibt es 10 % Rabatt.
Passt, wenn du einfach starten und später Landingpages und Automationen ergänzen willst. Passt nicht, wenn du ausschließlich in Euro abrechnen möchtest. Die Preise werden in US-Dollar angegeben.
8rapidmail: unkomplizierter Versand aus Freiburg
rapidmail richtet sich an Unternehmen, Vereine und Shops, die ohne viel Einarbeitung Newsletter verschicken wollen. Der Tarif Performance kostet 25 € netto im Monat für bis zu 500 Kontakte, mit unbegrenzten Mailings, fünf Automationen und A/B-Tests. Das erste Mailing an bis zu 2.000 Kontakte ist kostenlos.
Passt, wenn du einen deutschen Anbieter mit Shop-Anbindungen und schnellem Einstieg suchst. Passt nicht, wenn du auf viele Automationen angewiesen bist oder bei sehr kleiner Liste den günstigsten Preis suchst.
9Mailchimp: bekannt, aber mit kleinem Gratis-Tarif
Mailchimp ist weltweit einer der bekanntesten Anbieter. Der Gratis-Tarif wurde stark eingeschränkt: 250 Kontakte, 500 E-Mails im Monat und keine automatisierten Abläufe. Essentials startet bei 11,66 € im Monat, Standard bei 17,94 €. Beide Preise sind Aktionspreise für die ersten zwölf Monate. Den regulären Preis danach zeigt die Preisseite nicht direkt an. Bei Essentials darfst du das Zehnfache deiner Kontaktzahl verschicken.
Passt, wenn du viele Integrationen brauchst und mit einem US-Anbieter arbeiten kannst. Passt nicht, wenn du langfristig kalkulieren willst, ohne den Preis nach dem Aktionsjahr zu kennen.
Ergänzung für Shops: Nicht in der Tabelle, aber für Händler relevant, ist Klaviyo. Das Tool ist auf E-Commerce spezialisiert und eng mit Shopsystemen verbunden. Der Gratis-Tarif umfasst 250 aktive Profile und 500 E-Mails im Monat. Die Preise der bezahlten Tarife zeigt Klaviyo nur über einen Rechner an. Für einen fairen Newsletter Tools Vergleich fehlen damit die festen Preisangaben.
Was ein Newsletter-Tool wirklich kostet
Die meisten Anbieter werben mit dem Preis ihrer kleinsten Stufe. Was du tatsächlich zahlst, hängt von zwei Zahlen ab: deiner Kontaktzahl und der Menge an E-Mails, die du im Monat verschickst. Den Versandbedarf schätzt du so:
Kontakte × Newsletter pro Monat + E-Mails aus Automationen = Versandbedarf
Ein Beispiel: Du hast 2.000 Kontakte und schreibst jede Woche einen Newsletter. Das sind rund 8.000 E-Mails im Monat. Dazu kommen etwa 1.000 E-Mails aus einer Willkommensserie für neue Abonnenten. Du brauchst also ein Tool, das gut 9.000 E-Mails im Monat erlaubt.

Damit fallen im Newsletter Tools Vergleich alle Gratis-Tarife heraus. Mailchimp Free erlaubt 500 E-Mails, CleverReach Lite 1.000 und MailerLite Free 2.500. Bei Brevo Free scheitert es am Tageslimit von 300 E-Mails, denn ein Newsletter an 2.000 Kontakte geht an einem Tag raus. Auch Brevo Starter reicht mit 5.000 E-Mails nicht.
Bei Tools mit unbegrenztem Versand spielt die Versandmenge keine Rolle. Dort zählt nur, ob deine Kontaktzahl in den Tarif passt. Klick-Tipp Standard deckt 2.000 Empfänger ab. Bei GetResponse, ActiveCampaign oder rapidmail brauchst du für 2.000 Kontakte eine höhere Stufe als die, für die der Einstiegspreis gilt. Rechne deshalb immer mit deiner echten Listengröße und mit dem Wachstum der nächsten zwölf Monate.
Zwei weitere Punkte gehören in die Kalkulation:
- Welche Kontakte zählen? Manche Anbieter berechnen auch abgemeldete oder unbestätigte Kontakte. Räume deine Liste regelmäßig auf, sonst zahlst du für Adressen, die du nicht anschreiben darfst.
- Netto oder brutto? Viele deutsche Anbieter nennen Nettopreise. Für Unternehmen ohne Vorsteuerabzug kommt die Umsatzsteuer dazu.
Welches Newsletter-Tool passt zu dir?
Der Newsletter Tools Vergleich liefert die Fakten, die Entscheidung hängt von deinem Fall ab. Statt nach dem „besten“ Tool zu fragen, hilft eine andere Frage: Was soll das Tool in einem Jahr für dich erledigen? Die folgenden Profile decken die häufigsten Fälle ab.

Einsteiger mit kleiner Liste
Wenn du gerade erst Abonnenten sammelst, reicht ein Gratis-Tarif für die ersten Monate. MailerLite bietet dabei die meisten Automationen, CleverReach Lite den deutschen Vertragspartner. Plane den Wechsel in einen bezahlten Tarif ein, sobald du regelmäßig verschickst. Wie du die ersten Leser gewinnst, zeigt unser Ratgeber Newsletter Abonnenten gewinnen.
Selbstständige, Coaches und Infoprodukt-Anbieter
Hier geht es selten um den Newsletter allein. Wichtiger sind Freebie-Auslieferung, Willkommensserie und automatische Verkaufs-E-Mails, die je nach Verhalten des Lesers unterschiedlich weiterlaufen. Dafür brauchst du Tags und Kampagnen ohne enge Schrittgrenzen. Klick-Tipp und Quentn sind für genau diesen Fall gebaut, ActiveCampaign ab dem Plus-Tarif ebenfalls. Was Automationen im Alltag leisten, erklärt unser Beitrag zur E-Mail-Marketing-Automation.
Wenn du Kontakte über Tags segmentieren und automatisierte E-Mail-Strecken aufbauen möchtest, prüfe, ob die Funktionen und der Tarif von Klick-Tipp zu deinem Anwendungsfall passen: Tarife von Klick-Tipp vergleichen. Beachte, dass es keinen Gratis-Tarif gibt und der Einstieg bei 30 € netto im Monat liegt.
Online-Shops
Shops brauchen eine saubere Anbindung an das Shopsystem, damit Bestellungen, Warenkörbe und Produktdaten im Tool ankommen. Klaviyo ist darauf spezialisiert. Brevo und rapidmail bieten ebenfalls Shop-Integrationen. Prüfe vor der Buchung, ob es für dein Shopsystem ein offizielles Plugin gibt.
Vereine, Verbände und lokale Unternehmen
Wer vor allem regelmäßig informiert, braucht keinen Funnel. Wichtiger sind einfache Bedienung, gute Vorlagen und ein Preis, der zur Listengröße passt. CleverReach und rapidmail sind hier naheliegende Kandidaten.
Wechsel von einem bestehenden Tool
Wenn du schon ein Tool nutzt und unzufrieden bist, lohnt ein genauer Blick, ob du Tags und Automationen mitnehmen kannst. Für Klick-Tipp-Nutzer haben wir einen eigenen Vergleich mit Wechsel-Checkliste geschrieben: Klick-Tipp Alternativen.
Datenschutz: Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Für Newsletter an Empfänger in der EU gilt die DSGVO, und zwar unabhängig davon, wo das Tool sitzt. Kein Anbieter kann dir abnehmen, dass du selbst rechtssicher handelst. Die Auswahl des Tools erleichtert dir das aber oder macht es schwerer. Prüfe diese Punkte:
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV): Das Tool verarbeitet Daten in deinem Auftrag. Du brauchst deshalb einen AVV mit dem Anbieter. Seriöse Anbieter stellen ihn im Kundenkonto bereit.
- Sitz und Serverstandort: Bei Anbietern aus der EU ist die Lage am einfachsten. Bei US-Anbietern spielt eine Rolle, ob sie unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sind und welche Zusatzvereinbarungen sie anbieten.
- Double-Opt-in: Neue Abonnenten bestätigen ihre Anmeldung per Link. So kannst du die Einwilligung nachweisen. Alle Tools aus unserem Newsletter Tools Vergleich unterstützen das Verfahren.
- Öffnungs- und Klicktracking: Wenn du Öffnungen und Klicks personenbezogen auswertest, muss das in deiner Einwilligung und deiner Datenschutzerklärung stehen. Viele Tools lassen das Tracking abschalten.
Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit, etwa zur Übermittlung in Drittländer, frag einen Anwalt oder deinen Datenschutzbeauftragten.
Zustellbarkeit: Was du vor der Buchung prüfen kannst
Ein Newsletter-Tool ist nur so gut, wie seine E-Mails im Posteingang landen. Unabhängige, aktuelle Messwerte zur Zustellrate gibt es kaum, und sie hängen stark von deiner eigenen Liste ab. Was du aber prüfen kannst, sind die technischen Voraussetzungen.
Seit 2024 verlangen Google und Yahoo von Absendern großer Mengen, dass ihre E-Mails per SPF, DKIM und DMARC authentifiziert sind. Diese drei Einträge im DNS deiner Domain belegen, dass ein Tool in deinem Namen senden darf. Außerdem müssen solche Absender bei Werbe-E-Mails eine Abmeldung mit einem Klick ermöglichen. Achte deshalb darauf, dass das Tool:
- den Versand über deine eigene Domain unterstützt und dich bei der Einrichtung von SPF und DKIM anleitet,
- Bounces und Beschwerden automatisch verarbeitet, also unzustellbare Adressen sperrt,
- einen Abmeldelink und die Ein-Klick-Abmeldung im E-Mail-Kopf mitbringt.
Was Gmail, Outlook und WEB.DE genau verlangen und wie du SPF, DKIM und DMARC Schritt für Schritt einrichtest, zeigt unsere Anleitung E-Mail-Zustellbarkeit verbessern.
Deine Öffnungs- und Klickraten hängen danach vor allem von Inhalt und Listenqualität ab. Tipps dazu findest du in unserem Beitrag Klickrate erhöhen.
So testest du Newsletter-Tools in 14 Tagen
Fast alle Anbieter aus dem Newsletter Tools Vergleich bieten einen Gratis-Tarif oder eine Testphase. Klick-Tipp ist die Ausnahme. Nutze sie nicht nur zum Herumklicken, sondern spiele deinen echten Ablauf einmal durch. Ein Plan für zwei Wochen:

- Tag 1 bis 2: Konto und Domain. Lege das Konto an, hinterlege deine Absenderdomain und richte SPF und DKIM ein. Merke dir, wie gut die Anleitung war.
- Tag 3 bis 4: Anmeldung. Baue ein Formular mit Double-Opt-in und binde es auf einer Testseite ein. Melde dich selbst mit zwei Adressen an.
- Tag 5 bis 6: Import. Importiere eine kleine Testliste mit Feldern und Markierungen. Prüfe, ob alle Daten richtig ankommen.
- Tag 7 bis 9: Automation. Baue eine kurze Willkommensserie mit drei E-Mails und einer Verzweigung, etwa je nachdem, ob ein Link geklickt wurde.
- Tag 10 bis 12: Newsletter. Gestalte einen Newsletter, prüfe ihn auf dem Smartphone und schicke ihn an Testadressen bei Gmail, GMX, Web.de und Outlook. Notiere, wo er im Spam landet.
- Tag 13 bis 14: Auswertung und Kosten. Sieh dir die Statistiken an und rechne den Preis für deine Listengröße in zwölf Monaten aus. Prüfe auch, wie du deine Daten wieder exportierst.
Teste höchstens zwei oder drei Tools parallel. Mehr kannst du kaum gründlich vergleichen.
Häufige Fehler bei der Auswahl
- Nur auf den Einstiegspreis schauen: Er gilt meist nur für die kleinste Stufe. Entscheidend ist der Preis bei deiner Listengröße.
- Das Versandlimit übersehen: Wer nach E-Mails abrechnet, wird bei häufigen Newslettern schnell teuer.
- Zu viel Tool für den Anfang: Ein Funnel-Tool lohnt sich nur, wenn du Automationen auch wirklich aufbaust.
- Den Export vergessen: Prüfe vor dem Start, wie du Kontakte samt Markierungen wieder herausbekommst.
Häufige Fragen zum Newsletter Tools Vergleich
Welches Newsletter-Tool ist kostenlos?
Dauerhaft kostenlose Tarife bieten unter anderem Brevo (300 E-Mails pro Tag), MailerLite (250 Abonnenten, 2.500 E-Mails im Monat), CleverReach Lite (250 Empfänger, 1.000 E-Mails im Monat) und Mailchimp (250 Kontakte, 500 E-Mails im Monat). Für den Start reicht das, für regelmäßige Newsletter an eine wachsende Liste meist nicht.
Welches Newsletter-Tool ist DSGVO-konform?
Kein Tool ist von sich aus DSGVO-konform. Entscheidend ist, wie du es nutzt. Achte auf einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Double-Opt-in und transparente Angaben zum Tracking. Anbieter mit Sitz in Deutschland sind etwa CleverReach, rapidmail und Quentn.
Welches Newsletter-Tool eignet sich für Einsteiger?
Für den einfachen Start eignen sich Tools mit klarer Oberfläche und Gratis-Tarif, etwa MailerLite oder CleverReach. Wer von Anfang an Produkte über automatisierte E-Mails verkaufen will, sollte gleich ein Tool mit Tags wählen, um später nicht wechseln zu müssen.
Was kostet ein Newsletter-Tool im Monat?
Die Einstiegstarife im Newsletter Tools Vergleich kosten zwischen 7 € und 39 € im Monat. Mit 2.000 bis 5.000 Kontakten liegst du bei den meisten Anbietern deutlich darüber. Rechne immer mit deiner echten Listengröße und deinem Versandbedarf.
Kann ich das Newsletter-Tool später wechseln?
Ja. Kontakte lassen sich bei allen Anbietern als CSV-Datei exportieren. Automationen, Vorlagen und Statistiken musst du im neuen Tool aber neu aufbauen. Ein Wechsel kostet deshalb vor allem Zeit.
Fazit: Das passende Tool hängt von deinem Ziel ab
Unser Newsletter Tools Vergleich zeigt: Einen Sieger für alle gibt es nicht. Für gelegentliche Newsletter reichen einfache und günstige Tools wie CleverReach, rapidmail oder MailerLite. Wer mit E-Mails verkaufen und Kontakte nach Verhalten steuern will, braucht ein Tool mit Tags und Kampagnen, etwa Klick-Tipp, Quentn oder ActiveCampaign.
Geh in drei Schritten vor: Ziel festlegen, Kosten für deine Listengröße ausrechnen und die zwei passendsten Tools im 14-Tage-Plan testen. Wenn du dich für den Weg mit automatisierten Verkaufskampagnen entscheidest, kannst du prüfen, ob die Tarife und Funktionen von Klick-Tipp zu deinem Vorhaben passen: Klick-Tipp ansehen. Einen Überblick über das Tool gibt dir unser Artikel Was ist Klick-Tipp?.
