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Klick-Tipp ist stark, wenn es um Tags und automatisierte Kampagnen geht. Trotzdem passt das Tool nicht zu jedem. Manchen ist der Einstieg mit 30 € im Monat zu teuer, andere wollen einfach nur einen Newsletter verschicken und brauchen keinen Funnel. Wieder andere suchen ein CRM oder ein Tool mit Webinar-Funktion.

In diesem Vergleich stellen wir dir sieben Klick-Tipp Alternativen vor. Für jedes Tool zeigen wir, was es kostet, worin es sich von Klick-Tipp unterscheidet und für wen es sich eignet. Am Ende findest du eine Checkliste, mit der dein Wechsel sauber gelingt.

Kurz gesagt: Die naheliegendste Klick-Tipp Alternative mit ähnlichem Tag-Prinzip ist Quentn. Für einfache Newsletter mit kleinem Budget sind Brevo, CleverReach, MailerLite und rapidmail günstiger. Wer viel Automatisierung plus CRM will, schaut sich ActiveCampaign an. GetResponse passt, wenn du Webinare, Kurse und E-Mail-Marketing in einem Tool haben möchtest.

Warum Nutzer eine Klick-Tipp Alternative suchen

Bevor du wechselst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf den Grund. Nicht jedes Problem löst ein neues Tool. Diese Punkte führen am häufigsten zur Suche nach einer Alternative:

  • Einstiegspreis: Der kleinste Tarif kostet 30 € im Monat. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Auf der Preisseite war am 19.10.2026 auch keine kostenlose Testphase angegeben.
  • Funktionen verteilt auf Tarife: A/B-Tests für Newsletter, die REST-API und Integrationen wie Zapier oder Make gibt es erst ab dem Premium-Tarif. Die Zahl der automatisierten Kampagnen ist im Standard-Tarif auf drei begrenzt.
  • Nur ein Nutzer: Standard, Premium und Deluxe enthalten jeweils einen Nutzerzugang. Mehrere Nutzer gibt es erst im Enterprise-Tarif.
  • Bedienung: In Testberichten, etwa bei EmailTooltester, wird die Oberfläche als wenig modern beschrieben. Das ist Geschmackssache, kostet Einsteiger aber oft Einarbeitungszeit.
  • Zu viel Tool für den Zweck: Wer nur einmal im Monat einen Newsletter verschickt, nutzt die Stärken von Klick-Tipp kaum.

Wenn dich vor allem die Bedienung stört, hilft manchmal schon eine bessere Struktur deiner Tags. Wie das Tagging-System gedacht ist, erklären wir in der Übersicht der Klick-Tipp Funktionen.

Der Maßstab: Was Klick-Tipp kostet und was drin ist

Um Klick-Tipp Alternativen fair zu vergleichen, brauchst du den Ausgangspunkt. So sehen die Tarife laut offizieller Preisseite aus (Stand 19.10.2026, Monatspreise bei monatlicher Zahlung):

TarifPreis pro MonatEmpfängerAutomatisierte KampagnenWichtige Extras
Standard30 €bis 2.5003unbegrenzter Versand, Tags, Formulare, Landingpages
Premium50 €bis 5.0006zusätzlich A/B-Tests für Newsletter, REST-API, Zapier/Make
Deluxe70 €bis 7.50010zusätzlich dynamische Inhalte, A/B-Tests für Kampagnen, Agenturzugang
Enterpriseab 170 €darüberunbegrenztbeliebig viele Nutzer, dedizierter Mailserver; einmalige Einrichtung ab 699 €

Bei jährlicher Zahlung sinkt der Preis um 10 %, bei Zahlung für zwei Jahre um 20 %. Ob die Preise netto oder brutto gemeint sind, steht nicht auf der Seite.

Ein Punkt wird beim Vergleich oft übersehen: Klick-Tipp begrenzt die Zahl der Empfänger, aber nicht die Zahl der E-Mails. Viele Alternativen rechnen anders. Das macht sie auf den ersten Blick günstiger, kann bei häufigem Versand aber teurer werden. Mehr dazu weiter unten im Rechenbeispiel.

Alle Details zu Tarifen und Zusatzkosten findest du in unserem Überblick zu den Klick-Tipp Preisen.

So haben wir die Klick-Tipp Alternativen ausgewählt

Wir haben die Tools nach fünf Kriterien eingeordnet:

  1. Preislogik: Zahlst du nach Kontakten, nach versendeten E-Mails oder nach Funktionen?
  2. Automatisierung: Wie viele Workflows sind im Einstiegstarif möglich?
  3. Segmentierung: Gibt es Tags oder nur Listen?
  4. Anbieter und Sprache: Wo sitzt das Unternehmen, gibt es eine deutsche Oberfläche?
  5. Ausprobieren: Gibt es einen Gratis-Tarif oder eine Testphase?

Transparenzhinweis: Wir haben die sieben Klick-Tipp Alternativen nicht über Monate im eigenen Betrieb getestet. Grundlage dieses Vergleichs sind die offiziellen Preis- und Funktionsseiten der Anbieter mit Stand 19.10.2026 sowie unabhängige Testberichte. Preise ändern sich regelmäßig. Prüfe sie deshalb vor einer Buchung direkt beim Anbieter.

Die 7 Klick-Tipp Alternativen im Überblick

ToolAnbieter ausEinstieg abPreis richtet sich nachGratis oder TestStark bei
QuentnDeutschland39 € / Monat (netto)Kontakten14 Tage TestTags, Kampagnen, Funnel
ActiveCampaignUSA15 $ / Monat (jährlich)Kontakten14 Tage TestAutomatisierung, CRM
GetResponsePolen16 € / Monat (netto)Kontakten14 Tage TestWebinare, Kurse, Funnel
BrevoFrankreich (Hauptsitz Paris)7 € / MonatE-Mail-VolumenGratis-Tarif (300 E-Mails/Tag)Preis, SMS, Transaktionsmails
CleverReachDeutschland15 € / Monat (netto)EmpfängernGratis-Tarif (250 Empfänger)klassische Newsletter
MailerLiteIrland (Vertragspartner für EU-Kunden)10,80 $ / Monat (jährlich)Abonnenten und E-MailsGratis-Tarif + 14 Tage Testeinfache Bedienung, Landingpages
rapidmailDeutschland25 € / Monat (netto)*Kontaktenerstes Mailing gratiseinfache Newsletter

*Preis des Tarifs „Performance“. rapidmail bietet weitere Modelle an, etwa die Bezahlung pro Versand.

Die Preise der Klick-Tipp Alternativen beziehen sich jeweils auf die kleinste Kontaktstufe. Dollar-Preise rechnen die Anbieter in US-Dollar ab, der Euro-Betrag hängt also vom Wechselkurs ab.

Die Klick-Tipp Alternativen im Detail

1Quentn: die ähnlichste Alternative

Quentn ist ein deutscher Anbieter mit Sitz in Potsdam. Das Tool arbeitet wie Klick-Tipp mit Tags und Segmentierung. Marketing-Automation ist laut Preisseite in allen Tarifen enthalten, auch im kleinsten.

Preise: Lite kostet 39 € im Monat für bis zu 1.000 Kontakte, Basic 79 € für bis zu 5.000 und Pro 119 € für bis zu 10.000 Kontakte. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer. Bei jährlicher Zahlung gibt es 20 % Rabatt. Die API ist erst ab Basic aufgeführt.

Unterschied zu Klick-Tipp: Quentn ist bei kleinen Listen teurer. Bei 2.500 Kontakten bist du bei Klick-Tipp mit 30 € dabei, bei Quentn brauchst du bereits Basic für 79 €. Dafür enthält Pro zwei zusätzliche Nutzer, was Teams entgegenkommt. Eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte gibt es.

Passt zu dir, wenn du das Tag-Prinzip schätzt, aber mit Klick-Tipp aus anderen Gründen unzufrieden bist, etwa wegen Bedienung oder Nutzerzahl.

Eher nicht, wenn dein Hauptgrund für den Wechsel der Preis ist.

2ActiveCampaign: viel Automatisierung, optional mit CRM

ActiveCampaign kommt aus den USA und ist international einer der bekanntesten Anbieter für Marketing-Automation. Kontakte lassen sich über Tags, Listen und eigene Felder organisieren. Ein CRM mit Vertriebs-Pipelines gibt es als Zusatzmodul.

Preise: Der Starter-Tarif beginnt bei 15 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung für 1.000 Kontakte. Plus kostet ab 49 $, Pro ab 79 $ und Enterprise ab 145 $. Die Preise steigen mit der Kontaktzahl.

Wichtige Grenzen im Starter-Tarif: Pro Automation sind nur fünf Aktionen möglich, Landingpages fehlen und du kannst höchstens fünf Listen anlegen. Außerdem ist der Versand auf das Zehnfache deiner Kontaktgrenze begrenzt, bei 1.000 Kontakten also 10.000 E-Mails im Monat.

Unterschied zu Klick-Tipp: ActiveCampaign ist in der Automatisierungslogik sehr flexibel und bietet ab Pro Funktionen wie bedingte Inhalte und vorausschauendes Senden. Die Abrechnung läuft in Dollar. Bei einem US-Anbieter solltest du den Auftragsverarbeitungsvertrag und die Regelungen zur Datenübermittlung besonders genau prüfen.

Passt zu dir, wenn du Vertrieb und E-Mail-Marketing verbinden willst und komplexe Abläufe planst.

Eher nicht, wenn du nur günstig Newsletter versenden möchtest. Der Starter-Tarif ist dafür zu eingeschränkt, die höheren Tarife sind deutlich teurer.

3GetResponse: E-Mail-Marketing plus Webinare und Kurse

GetResponse ist ein polnischer Anbieter mit deutscher Oberfläche. Neben Newslettern und Automationen gibt es Landingpages, Sales-Funnels und im Tarif „Creator“ auch Webinare, einen Website-Builder und einen Kurs-Editor.

Preise (netto, 1.000 Kontakte): Starter kostet 16 € im Monat, Marketer 54 € und Creator 62 €. Bei jährlicher Zahlung sinken die Preise um 18 %. In allen Tarifen ist die Zahl der E-Mails unbegrenzt. GetResponse bietet eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte.

Wichtige Grenze: Im Starter-Tarif ist nur ein eigener Automations-Workflow enthalten. Unbegrenzte Workflows gibt es ab Marketer für 54 €. Wer Klick-Tipp wegen der Automationen nutzt, landet also schnell beim teureren Tarif.

Unterschied zu Klick-Tipp: GetResponse ist breiter aufgestellt. Wenn du Onlinekurse oder Webinare verkaufst, sparst du dir eventuell ein zweites Tool. Laut dem Testportal EmailTooltester werden Daten teilweise auch in den USA verarbeitet. Prüfe das vor der Buchung im Auftragsverarbeitungsvertrag.

Passt zu dir, wenn du Webinare oder Kurse anbietest und alles an einem Ort haben möchtest.

Eher nicht, wenn du nur E-Mail-Marketing brauchst und Wert auf einen Anbieter mit Sitz in Deutschland legst.

4Brevo: günstiger Einstieg, Preis nach E-Mail-Volumen

Brevo hieß früher Sendinblue. Der Hauptsitz liegt in Paris, für den deutschen Markt ist laut Impressum die Brevo GmbH in Berlin zuständig. Neben E-Mail-Marketing bietet Brevo SMS, ein einfaches CRM und Transaktionsmails, also automatische System-E-Mails wie Bestellbestätigungen.

Preise: Der Gratis-Tarif erlaubt bis zu 300 E-Mails pro Tag. Starter beginnt bei 7 € im Monat für 5.000 E-Mails, Standard bei 15 € im Monat. Wichtig: In der kleinsten Stufe ist die Zahl der Kontakte auf 500 begrenzt. Ab 20.000 E-Mails im Monat steigt die Grenze deutlich.

Unterschied zu Klick-Tipp: Brevo rechnet in erster Linie nach versendeten E-Mails ab. Das ist günstig, wenn du selten verschickst. Wer mehrmals pro Woche sendet, muss genauer rechnen. Die Segmentierung läuft über Listen, Kontaktattribute und Segmente statt über ein Tag-System wie bei Klick-Tipp.

Passt zu dir, wenn du mit kleinem Budget startest oder neben Newslettern auch SMS und Transaktionsmails brauchst.

Eher nicht, wenn du sehr häufig an eine große Liste versendest.

5CleverReach: der deutsche Newsletter-Klassiker

CleverReach ist ein deutscher Anbieter. Betreiber ist laut Impressum die CleverReach GmbH & Co. KG in Rastede, Niedersachsen. Der Schwerpunkt liegt auf klassischen Newslettern mit gut bedienbarem Editor.

Preise (netto): Der Tarif „Lite“ ist dauerhaft kostenlos für bis zu 250 Empfänger und 1.000 E-Mails im Monat. „Basic“ kostet ab 15 € im Monat, „Pro“ ab 18 €. Basic und Pro enthalten unbegrenzten E-Mail-Versand. Bei jährlicher Zahlung gibt es 10 % Rabatt.

Wichtige Grenze: Basic enthält nur eine Automationskette. Unbegrenzte Automationen und A/B-Tests gibt es erst im Pro-Tarif. Bei der Zahl der Empfänger sind die Angaben auf der Preisseite nicht einheitlich. Lass dir die Staffel vor der Buchung im Preisrechner anzeigen.

Unterschied zu Klick-Tipp: CleverReach eignet sich gut für regelmäßige Newsletter. Für verschachtelte Funnel mit vielen Bedingungen ist Klick-Tipp das spezialisiertere Werkzeug.

Passt zu dir, wenn du einen deutschen Anbieter suchst und vor allem Newsletter verschickst.

Eher nicht, wenn dein Geschäftsmodell auf vielen automatisierten Verkaufsstrecken beruht.

6MailerLite: einfach, mit großzügigem Gratis-Tarif

Vertragspartner für Kunden aus der EU ist laut Nutzungsbedingungen die MailerLite Limited in Dublin, Irland. Das Tool ist für seine aufgeräumte Bedienung bekannt und bringt Landingpages, Websites und den Verkauf digitaler Produkte mit.

Preise: Der Gratis-Tarif umfasst 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat. „Comfort“ kostet bei jährlicher Zahlung 10,80 $ im Monat für 500 Abonnenten und 5.000 E-Mails. „Power“ kostet 22,50 $ im Monat und erlaubt unbegrenzt viele E-Mails. Bei monatlicher Zahlung liegen die Preise bei 12 $ bzw. 25 $.

Segmentierung: MailerLite arbeitet mit Interessengruppen, die Tags entsprechen, und mit dynamischen Segmenten. Im Gratis-Tarif sind drei Automationen mit je fünf Schritten möglich, in Comfort 50 Automationen.

Unterschied zu Klick-Tipp: MailerLite ist günstiger und gilt als schneller zu lernen. Laut EmailTooltester sind Oberfläche und Support allerdings nur auf Englisch verfügbar. Auf der Preisseite kannst du zwischen Dollar und Euro wählen.

Passt zu dir, wenn du als Blogger, Creator oder kleines Unternehmen startest und Wert auf einfache Bedienung legst.

Eher nicht, wenn du deutschsprachigen Support erwartest.

7rapidmail: unkomplizierter Newsletter-Versand aus Freiburg

rapidmail ist ein deutscher Anbieter aus Freiburg. Das Tool richtet sich an Unternehmen, die ohne lange Einarbeitung Newsletter verschicken möchten.

Preise (netto): Der Tarif „Performance“ kostet 25 € im Monat für bis zu 500 Kontakte, mit unbegrenzt vielen Mailings, fünf Automationen und A/B-Tests. Daneben gibt es weitere Tarifmodelle, zum Beispiel die Bezahlung pro Versand. Das erste Mailing an bis zu 2.000 Kontakte ist kostenlos.

Unterschied zu Klick-Tipp: rapidmail arbeitet mit Empfängerlisten statt mit einem Tag-System. Für einfache Abläufe wie Willkommensmails reicht das. Für Funnel mit vielen Verzweigungen ist es nicht gebaut.

Passt zu dir, wenn du zuverlässig Newsletter verschicken willst und dich nicht mit Automatisierungslogik beschäftigen möchtest.

Eher nicht, wenn du Kontakte nach Verhalten in viele Segmente aufteilen willst.

Rechenbeispiel: Warum der günstigste Einstiegspreis täuschen kann

Die Einstiegspreise der Klick-Tipp Alternativen sind nur die halbe Wahrheit. Entscheidend ist, wie viele E-Mails du tatsächlich verschickst.

Beispiel: Du hast 2.000 Kontakte und versendest zwei Newsletter pro Woche. Dazu kommen Automationen wie eine Willkommensserie.

  • Zwei Newsletter pro Woche ergeben rund 8 bis 9 Versände im Monat.
  • 2.000 Kontakte × 8,7 Versände ≈ 17.400 E-Mails im Monat, ohne Automationen.

Was das für die Tarife bedeutet:

ToolReicht der Einstiegstarif?
Klick-Tipp Standard (30 €)Ja. Bis 2.500 Empfänger, Versand unbegrenzt
Brevo Starter (7 €)Nein. 5.000 E-Mails und 500 Kontakte reichen nicht, du brauchst eine höhere Versandstufe
ActiveCampaign Starter (15 $)Nein. Gilt für 1.000 Kontakte, du brauchst die nächste Kontaktstufe. Das Versandlimit liegt beim Zehnfachen der Kontaktgrenze
MailerLite Comfort (10,80 $)Nein. 500 Abonnenten und 5.000 E-Mails reichen nicht, Power ist unbegrenzt beim Versand, aber auch nach Abonnenten gestaffelt
GetResponse Starter (16 €)Nur teilweise. Gilt für 1.000 Kontakte, der Versand ist unbegrenzt, aber nur ein Automations-Workflow
CleverReach Basic / ProVersand unbegrenzt, Preis hängt von der Empfängerzahl ab
Rechenbeispiel Klick-Tipp Alternativen: Versandgrenzen der Einstiegstarife bei 17.400 E-Mails im Monat
Bei 2.000 Kontakten und zwei Newslettern pro Woche reichen die günstigsten Einstiegstarife oft nicht aus. Stand der Anbieterangaben: 19.10.2026.

Die genauen Preise für 2.000 Kontakte zeigen die Preisrechner der Anbieter. Gib dort deine echte Kontaktzahl ein, nicht die Einstiegsstufe.

Tipp: Rechne für deinen Vergleich mit der Kontaktzahl, die du in zwölf Monaten erwartest. Ein Tool, das heute 10 € günstiger ist, kann nach einem Jahr Listenwachstum teurer sein als Klick-Tipp.

Wann du bei Klick-Tipp bleiben solltest

Ein Wechsel kostet Zeit: Formulare tauschen, Automationen neu bauen, Domain neu authentifizieren. Er lohnt sich nur, wenn die Alternative wirklich besser passt. Bei Klick-Tipp zu bleiben ist sinnvoll, wenn

  • du häufig an eine wachsende Liste versendest und vom unbegrenzten Versand profitierst,
  • deine Funnel stark auf Tags und SmartLinks aufbauen, also auf Links, die beim Klick automatisch Tags setzen,
  • dir deutschsprachiger Support wichtig ist,
  • deine Kampagnen laufen und das eigentliche Problem eher Inhalt oder Strategie ist als das Tool.

Gerade der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Wenn deine Öffnungs- oder Klickraten schwach sind, ändert ein neues Tool daran zunächst nichts. Wie die Funnel-Logik in Klick-Tipp gedacht ist, zeigt unser Artikel zum Klick-Tipp Funnel. Eine Einordnung aus der Praxis findest du in unseren Klick-Tipp Erfahrungen.

Wenn du nach diesem Vergleich merkst, dass Tags, automatisierte Kampagnen und unbegrenzter Versand für dich entscheidend sind, prüfe die aktuellen Tarife direkt bei Klick-Tipp.

Checkliste: So wechselst du sauber von Klick-Tipp zu einem anderen Tool

Wenn du dich für eine der Klick-Tipp Alternativen entscheidest, gehe in dieser Reihenfolge vor.

Checkliste: in 7 Schritten von Klick-Tipp zu einer der Klick-Tipp Alternativen wechseln
Die sieben Schritte für einen sauberen Wechsel im Überblick.

1Kontakte exportieren

In Klick-Tipp öffnest du die Kontaktübersicht, filterst bei Bedarf nach Tags und exportierst die Auswahl als CSV-Datei. Den Download-Link schickt Klick-Tipp per E-Mail. Exportiere am besten pro wichtigem Tag eine eigene Datei. So kannst du die Segmente im neuen Tool wiederherstellen.

2Einwilligungen sichern

Du darfst Werbe-E-Mails nur an Kontakte schicken, die eingewilligt haben, und musst das im Zweifel nachweisen können. Prüfe, ob dein Export die Angaben zur Anmeldung enthält, etwa Zeitpunkt und Quelle. Bewahre die Daten auf, bevor du dein Klick-Tipp-Konto kündigst.

Wichtig: Ob ein Import ohne erneutes Double-Opt-in zulässig ist, hängt von deinen Nachweisen und den Regeln des neuen Anbieters ab. Bei Unsicherheit lass das von einer Fachperson für Datenschutzrecht prüfen.

3Tags übersetzen

Lege fest, wie jeder Klick-Tipp-Tag im neuen Tool abgebildet wird: als Tag, als Interessengruppe, als Listen-Eintrag oder als Feld. Räume dabei auf. Tags, die keine Automation und keinen Versand mehr steuern, musst du nicht mitnehmen.

4Automationen neu aufbauen

Kampagnen lassen sich in der Regel nicht von einem Tool ins andere übertragen. Notiere vorher für jede Automation den Auslöser, die Wartezeiten, die Bedingungen und die E-Mails. Mit dieser Liste baust du sie im neuen Tool nach.

5Versanddomain einrichten

Authentifiziere deine Absenderdomain im neuen Tool. Dazu trägst du SPF- und DKIM-Einträge in die DNS-Einstellungen deiner Domain ein. Ohne diesen Schritt landen deine Mails eher im Spam. Was du außerdem für eine gute Zustellbarkeit tun kannst, haben wir separat zusammengefasst.

6Formulare und Links tauschen

Ersetze alle Anmeldeformulare auf deiner Website und deinen Landingpages. Denk auch an Links in bereits laufenden Werbeanzeigen und an SmartLinks in alten E-Mails.

7Parallel laufen lassen, dann kündigen

Lass beide Tools einige Tage parallel laufen. Teste Anmeldung, Willkommensmail und Abmeldung im neuen System mit einer eigenen Adresse. Kündige Klick-Tipp erst, wenn alles funktioniert und du alle Daten gesichert hast.

Häufige Fragen zu Klick-Tipp Alternativen

Was ist die beste Klick-Tipp Alternative?

Das hängt vom Grund für den Wechsel ab. Am ähnlichsten ist Quentn, weil es ebenfalls mit Tags und Kampagnen arbeitet. Für günstige Newsletter eignen sich Brevo, CleverReach, MailerLite oder rapidmail. ActiveCampaign passt zu komplexer Automatisierung mit CRM, GetResponse zu Webinaren und Onlinekursen.

Gibt es eine kostenlose Klick-Tipp Alternative?

Ja, mit Einschränkungen. Brevo erlaubt kostenlos bis zu 300 E-Mails pro Tag, CleverReach bis zu 250 Empfänger und MailerLite bis zu 250 Abonnenten. Für Funnel mit vielen Automationen reichen diese Gratis-Tarife meist nicht aus.

Welche Klick-Tipp Alternative arbeitet ebenfalls mit Tags?

Quentn und ActiveCampaign nutzen Tags ähnlich wie Klick-Tipp. MailerLite bietet Interessengruppen, die als Tags funktionieren. Brevo und rapidmail arbeiten eher mit Listen, Attributen und Segmenten.

Ist Klick-Tipp ein deutsches Unternehmen?

Nicht im rechtlichen Sinn. Laut Impressum ist der Betreiber die Klick-Tipp Limited mit Sitz in London. Das Unternehmen beschreibt sich als internationales Unternehmen mit deutschen Wurzeln und gibt an, personenbezogene Daten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union zu verarbeiten. Deutsche Anbieter in diesem Vergleich sind Quentn, CleverReach und rapidmail.

Kann ich meine Kontakte mit Tags in ein anderes Tool übertragen?

Die Kontakte ja, die Tags nur indirekt. Du exportierst die Kontakte als CSV-Datei, am besten getrennt nach Tags, und vergibst beim Import im neuen Tool die passenden Tags oder Segmente. Automationen musst du neu anlegen.

Fazit: Welche Klick-Tipp Alternative passt zu dir?

Es gibt keine Klick-Tipp Alternative, die für alle besser ist. Erst den Grund klären, dann das Tool wählen. Es gibt aber für fast jeden Wechselgrund ein passendes Tool:

  • Ähnliches Prinzip, andere Bedienung: Quentn
  • Automatisierung plus CRM: ActiveCampaign
  • Webinare und Kurse inklusive: GetResponse
  • Kleines Budget, wenig Versand: Brevo oder MailerLite
  • Deutscher Anbieter für klassische Newsletter: CleverReach oder rapidmail
Entscheidungshilfe: welche Klick-Tipp Alternative zu welchem Wechselgrund passt
Vereinfachte Zuordnung von Wechselgrund und Tool. Details und Preise stehen in den Abschnitten oben.

Rechne vor der Entscheidung mit deiner realen Kontaktzahl und deiner Versandhäufigkeit. Nutze die Testphasen und Gratis-Tarife, um die Bedienung selbst auszuprobieren. Einen breiteren Überblick über den Markt bietet unser Vergleich der Newsletter-Tools.

Wenn du dagegen merkst, dass du vor allem automatisierte Strecken mit Tags aufbauen willst, ist Klick-Tipp weiterhin eine naheliegende Wahl. Hier kannst du dir die Tarife von Klick-Tipp ansehen.